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Spurenelemente durch Energiepflanzen - Stoffströme und Handlungsempfehlungen für eine optimierte Prozessbiologie in Biogasanlagen (NiCo)

Zusammenfassung:

Bei alleinigem Maissilage-Input in Biogasanlagen reichen die Spurenelemente für eine optimale Methanbildung oft nicht aus. Mais weist sehr niedrige Cobaltgehalte auf. Derzeit werden in Deutschland in mehr als 3.000 Biogasanlagen industrielle Additive zugefüttert, um dem Mangel zu begegnen. Das hilft zwar, birgt aber Umweltrisiken und verursacht Kosten. Andere Energiepflanzen kumulieren im Vergleich zu Mais erheblich mehr an essenziellen Spurenelementen. Durch die Zumischung dieser Energiepflanzen sollte es möglich sein, eine ausreichende Spurenelementversorgung für die Vergärung zu gewährleisten, wodurch auf synthetische Spurenelementadditive verzichtet werden könnte.

 

Beteiligte Institutionen

·       Georg-August-Universität Göttingen: Interdisziplinäres Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (IZNE): Geowissenschaftliches Zentrum (GZG): Abteilung Sedimentologie/Umweltgeowissenschaften sowie Department für Nutzpflanzen-wissenschaften: Abteilung Pflanzenbau

·       Deutsches Biomasseforschungszentrum gGmbH (DBFZ) in Leipzig: Department Biochemische Konversion: AG Charakterisierung und Entwicklung anaerober Prozesse

·       Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ in Leipzig: Department Umwelt-mikrobiologie: AG Mikrobiologie anaerober Systeme





Dr. Benedikt Sauer

Projektkoordination und Leitung

Georg-August-Universität
Geowissenschaftliches Zentrum
Abtl. Sedimentologie/Umweltgeologie Goldschmidtstr. 1 37077 Göttingen

Zimmernummer: 279

Tel.: +49 551 39 13736

Email: bsauerATgwdg.de