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Energiepflanzenbau

Es werden 2-jährige Feldversuche (2014/15 und 2015/16) auf Standorten in Göttingen (90 Bodenpunkte) und Schoningen (47 Bodenpunkte) durchgeführt. Als spurenelementreiche Feldfrüchte werden z.B. eine mehrjährige Blühmischung in Dauerkultur, Wickroggen und Winterackerbohnen als Winterungen sowie Sommer-ackerbohnen und Amarant als Sommerungen geprüft. Diese Energiepflanzen werden mithilfe des Indexes der relativen Anbauwürdigkeit (IrA) bewertet. IrA berücksichtigt u.a. den TM- und Methanertrag, Spurenelementgehalt, Wurzel-bildung, Nmin im Boden über Winter und Wassergehalt des Bodens nach der Ernte. Anbaukosten und Akzeptanz gehen ebenfalls mit ein. Nach den Winterungen wird Mais als Zweitfrucht angebaut, um die Vorfruchtwirkung der Winterungen zu erfassen. Mit einem vielfältigeren Energiepflanzenanbau werden Nachhaltigkeitsansprüche an die Biogaserzeugung deutlich besser erfüllt.



Katharina Hey

Ostgebäude, Raum 1.107 (1. Stock)
Tel.: +49 551 39-4357
E-mail: khey(at)uni-goettingen.de

Department für Nutzpflanzenwissenschaften
Abteilung Pflanzenbau
Von-Siebold-Str. 8
37075 Göttingen